Diebe schauen in die Röhre - Design
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Diebe schauen in die Röhre

Bei diesem neuen Schmuckstück gucken Handtaschendiebe und Panzerknacker in die Röhre: Der „Guardian“ ist der erste Reise-Safe der Welt und wirkt auf den ersten Blick wie eine ziemlich extravagante, röhrenförmige Handtasche. Er ist eine Erfindung der deutschen Döttling-Manufaktur, die sich auf das Restaurieren antiker und die Entwicklung moderner Hochsicherheitssafes spezialisiert hat. Qualität und Schönheit zeichnen die in aufwendiger Handarbeit entstandenen Safes aus Sindelfingen aus. Beim Guardian kam noch schwäbischer Erfindergeist hinzu.

Schuss-, stich- und hiebfest dank Hightech-Materialen

Der tragbare Tresor ist aus Hightech-Materialien gefertigt und der beste Beweis dafür, dass Pragmatismus und Luxus sich nicht widersprechen. Innen besteht der 37 Zentimeter lange Wegbegleiter aus einer mehrwandigen Hochsicherheitsröhre, die in das Leder eingearbeitet ist. Die Karbidkomponente weist eine ähnliche Widerstandsfähigkeit wie ein Diamant aus. Bohrer oder Sägen haben selbst mit Gewalteinwirkung keine Chance. Zusätzlichen Schutz bieten mehrere Lagen aus hochreiß- und schnittfestem Aramid-Kohlefasergewebe – ein Material, das auch Schutzwesten kugelsicher macht. Die äußerste und innerste Schicht der Hightech-Röhre ist aus Polycarbonat hergestellt, das sich bereits bei Polizeischildern oder Helmvisieren bewährt hat.

Präzise GPS-Ortungsfunktion weltweit

Die Safe-Tür kann nur mit einem dreistelligen Code entriegelt werden. Diebe, die den Safe mit massiver Gewalteinwirkung zu öffnen versuchen, helfen der Polizei sogar bei der Täterermittlung. Denn das Öffnen des Tresors dürfte, wenn überhaupt, nur mit sehr viel Zeitaufwand gelingen – und bis dahin hat der integrierte GPS-Peilsender schon zur Ortung verholfen, ganz egal, wo auf der Welt sich der Safe gerade befindet.

Der Reisetresor ist derzeit in zwei Varianten erhältlich: Obermaterial aus gestepptem Leder (12.000 Euro) und aus Krokodilleder (ab 14.500 Euro). Eine kleinere Variante des Hightech-Reisetresors ist in Arbeit.

Fotos: Döttling

 

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